Part 1 - Westküste - Perth to Darwin in 7.989 Kilometern!

21Okt2014

Hallo ihr lieben,

Nun ist die Westküste schon vergangen und wir haben vieles erlebt! Hier schreibe ich für euch jeden vergangenen Tag! Viel Spaß beim lesen :)

Tag 1:

Mittwochmorgen haben wir das Auto um 10 Uhr abgeholt und haben es für unseren Trip fertig gemacht. Es hat viel Zeit gekostet bis alles im Auto verstaut war und wir losfahren konnten. Unser erster Stopp waren die Pinnacles in dem Nambung Nationalpark. Dies sind viele unterschiedlich große Steine die von Natur aus in einer Wüste stehen! Haben den so genannten „Pinnacle Drive“ mit dem Campervan gemacht. Das Auto ist nicht so dafür geschaffen durch die Wüste zu fahren aber es ist nichts passiert und alle leben noch. Anschließend sind wir bis nach Jurien Bay durchgefahren und haben einen halben Sonnenuntergang dort geschaut und sind dann zu unserer ersten Übernachtungsmöglichkeit gefahren – einen Lookout, wo wir den Rest des Sonnenuntergangs angeschaut haben und das erste Mal in unserem Auto gekocht haben. War ein lustiges Erlebnis und wir werden uns wohl ein einfache Gerichte wie Nudeln und Reis gewöhnen müssen. Aber das ist auch eine Erfahrung wert, denke ich. Mit Nudeln habe ich ja auf jeden Fall keine Probleme und schon ein bisschen Übung seitdem ich hier wohne.

Tag 2:

Wir sind früh aufgestanden und haben in Dongara-Port Denison an einem Strand gefrühstückt. Anschließend sind wir zu dem HSAM Sydney Memorial gefahren. Es war ein super toller Ausblick von dort oben aber der Rest war jetzt nicht so mein Ding. Danach sind wir weiter gefahren um einen kostenlosen Campingplatz zu finden, das hat uns dann jedoch zuerst nach Northampton geführt. Leider fanden wir dort nichts und sind dann weiter nach Kalbarri gefahren. Wir waren für ein paar Stunden im Kalbarri Nationalpark und haben mit dem Auto eine komplette Runde gemacht – auf Schotter/-Sandstraßen mal wieder. War eine Herausforderung für Maarten und mich aber wir leben noch und das Auto ist auch noch heile. Es war traumhaft schön und die Natur ist umwerfend! Ein erstes richtiges Highlight schon am zweiten Tag! Mia saß hinten mit Matthias und ich vorne mit Maarten. Irgendwann hat Mia Mandarinen Schalen aus dem Fenster geworfen und sie sind bei mir vorne gelandet im Fenster – war sehr amüsant und wir haben Tränen gelacht. Anschließend sind wir auf einen Rastplatz gefahren und haben dort übernachtet.

Tag 3:

Neuer Tag, neues Abendteuer! Wir sind mal wieder einer von den frühen Vögeln gewesen und haben uns auf den weiten Weg nach Denham gemacht, welches um die 350 Kilometer entfernt war. Auf dem Weg haben wir an Shell Beach (Muschelstrand) gehalten und ich habe eine Pause vom Autofahren dort machen können. Nach einer Stunde im Wasser stehen ging es weiter nach Denham! Dies ist ein kleiner Ort wo wir nochmal eine Runde im Wasser waren und endlich das erste Mal eine Dusche hatten, zwar eiskalt aber besser als nichts. In dem Visitorcenter dort haben wir uns Tickets für Monkey Mia geholt, wo die Delfine dreimal am Tag an den Strand kommen und gefüttert werden. Anschließend sind wir nach Eagle Bluff gefahren wo wir einen Sonnenuntergang angeschaut und übernachtet haben. Noch eine sehr wichtige Information: Wir haben heute unserem Auto den Namen „Rocky“ gegeben!

Tag 4:

Diesen wunderschönen Tag haben wir mit schnorcheln und Delfinen anschauen verbracht. Es war traumhaft schön und die Delfine kamen sehr nah aber leider durfte man diese nicht anfassen. Anschließend sind Matthias und ich schnorcheln gegangen und nach einiger Zeit kam Mia auch mit ins Wasser. Wir entschlossen uns zwei Kayaks auszuleihen und den Francois Nationalpark auf diese Art und Weise zu erkunden. Wir hatten alle einen super Tag, bis auf das Maarten sein Handy ins Wasser fallen lassen hat und er jetzt nicht so gut gelaunt war. Anschließend sind wir wieder nach Denham gefahren und hatten alle eine Dusche und sind für den restlichen Abend wieder zurück nach Eagle Bluff gefahren und haben dort übernachtet.

Tag 5:

Sonntagmorgen wurden wir von einem sogenannten Ranger geweckt, da man dort anscheinend nicht schlafen durfte. Wir haben uns entschlossen direkt weiter zu fahren, nicht das er nochmal wieder kommt. Als erstes sind wir dann nochmal nach Denham gefahren da wir neuen Benzi brauchten und wir unseren Wassertank auffüllen mussten. Anschließend ging es los Richtung Exmouth, jedoch stoppten wir in Carnavon da dies eine größere Stadt ist und Maarten sein Handy reparieren lassen wollte nur leider war dort kein Laden der das anbietet – war wohl nicht groß genug. Auf dem Weg zu dem nächsten Rastplatz haben wir Kühe, Ziegen und Schafe gesehen – alle lebendig und auch tot inklusive Kängurus. Ziemlich gruseliger Anblick aber das zeigt uns, dass es sehr häufig passiert Tiere anzufahren hier im Outback, vor allem morgen und abends… Aber daher das unser Ziel ist weder früh morgens zu fahren wenn die Sonne aufgeht noch wenn sie unter geht sollten wir sicher sein.

Tag 6:

Montagmorgen sind wir losgefahren nach Coral Bay. Dies ist ein wunderschönes Korallenriff wo man sehr gut schnorcheln gehen kann und der Tag war auch traumhaft mit viel Sonne und hohen Temperaturen! Wir haben den ganzen Tag dort verbracht und sind am Abend dann wieder auf einen Rastplatz gefahren und haben dort übernachtet. Ich habe die ganze Zeit im Wasser verbracht, da es mir einfach zu warm wird. Aber einen ganzen Tag schnorcheln ist auch sehr schön und ich habe viele unterschiedliche Unterwassertierchen und Lebewesen gesehen.

Tag 7:

Nächsten Morgen sind wir zurück nach Coral Bay gefahren und haben dort ein bisschen die Sonne genossen und die über 30°C. Man merkt das es in den Norden geht und jetzt auch Sommer in Australien wird. Nach ein paar Stunden am Strand sind wir weiter nach Exmouth gefahren. Anschließend ging es weiter in den Cape Range Nationalpark. Dieser ist traumhaft schön und wir haben dort eine Nacht übernachtet. Es war ein lustiger Abend und wir haben alle viel gelacht.

Tag 8:

An Tag 8 sind wir schnorcheln gegangen und haben eine kleine Wanderung gemacht von drei Kilometern durch den Mandu Mandu Gorge. Nachdem wir das vollbracht haben wollten die zwei Jungs Vögel an einem Aussichtspunkt anschauen, also sind wir dahin gefahren und Mia und ich haben uns an den Strand gelegt. Am Abend haben wir auf einem Campingplatz geschlafen da wir die Batterie von unserem Auto aufladen mussten. Dort hatten wir auch freies WLAN, was mir die Möglichkeit gab mich bei ein paar Leuten zu melden und mal schnell mit Mama und meinen Großeltern zu skypen. Ich bin sehr früh ins Bett gegangen, da am nächsten Tag eine 10 Stunden lange Autofahrt auf mich wartete.

Tag 9:

Nachdem alle einigermaßen ausgeschlafen haben, machte ich mich seelisch und körperlich auf den 10 Stunden „Marathon“ gefasst. Die Zeit verging eigentlich recht schnell und es hat alles gut geklappt. Auf dem Weg zu einem Parkplatz haben wir unterschiedliche Kuh-Herden gesehen und hatten auch auf der Straße von ein paar Tierchen besuch und konnten zuschauen wie sie ganz gemütlich über die Straßen laufen. Ich war ziemlich froh als wir an dem Rastplatz angekommen sind und Mia und ich unser Zelt aufgebaut haben und ich nur noch tot ins Bett fallen konnte. Aber wie schon gesagt, alle leben noch und sind glücklich und zufrieden!

Tag 10:

Nachdem ich das restliche Stück von dem Rastplatz zum Karijini Nationalpark gefahren bin haben wir unser Auto geparkt und sind in Naturpools und Wasserfällen schwimmen gegangen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl und vor allem war es mal endlich kein Salzwasser! Anschließend sind wir zu einer Tankstelle gefahren um Benzin zu holen um nächsten Tag ein bisschen länger schlafen zu können. Der Sonnenuntergang wurde dann wieder von den Steinpools angeschaut.

Tag 11:

Samstagmorgen haben wir uns entschlossen einen 3 Stunden Bushwalk zu machen und sind extra früh – 5 Uhr morgens – aufgestanden damit es nicht zu warm ist. Als wir diesen beendet haben war Frühstück angesagt und sind aufgebrochen nach Port Hedland. Wir haben unser Shopping in South Hedland erledigt und ich habe mit Mama kurz telefoniert. Unser letzter Stop für diesen Tag war ein Rastplatz in der Nähe von Mandora.

Tag 12:

Am nächsten Morgen sind wir wieder mit einer Herde von Wildkühen aufgewacht und Mia und ich konnten nicht mehr schlafen – ich wollte unbedingt ein Foto von einer Wildkuh und mir haben und bin Mia somit auf die Nerven gegangen, bis sie schlussendlich eins gemacht hat. Nachdem diese Mission erfolgreich abgeschlossen war, weckten wir die Jungs auf und wir haben uns alle auf den Weg nach Broome gemacht. Wir stoppten in einem Visitorcenter dort und haben nach einem Campingplatz gefragt – dort angekommen habe ich mit meinen Eltern, Großeltern und meinen Brüderchen geskypt. Den restlichen Abend habe ich mit Mia und Matthias im Pool verbracht da es einfach zu warm war um etwas anderes zu machen.

Tag 13:

Montagmorgen schliefen wir alle aus und jeder hat etwas unterschiedliches gemacht. Wir (Mia und ich) haben Matthias bei einem historischen Denkmal rausgelassen da er dort gerne hinwollte und Maarten in der Stadt! Natürlich haben Mia und ich das Auto behalten und beschlossen Lebensmittel zu kaufen und den Wasservorrat aufzufrischen. Nachdem das erledigt war sind wir zum Visitorcenter in Broome gefahren aber die Frau hat nur unspektakuläre Sachen aufgezählt bis auf einen Strand! Als wir zurück kamen haben wir gesehen das unter dem Auto eine Pfütze entstanden ist, die vorher nicht dort war. Dadurch das wir zwei Mädels sind haben wir dann Travellers Autobarn (Die Firma wo unser Auto von ist) angerufen und haben unseren geliebten Rocky in die Werkstatt gebracht. Zum Glück war nichts dramatisches und wir konnten ihn direkt wieder mitnehmen. Anschließend haben wir Matthias in einer Bücherei besucht und eingesammelt. Dort haben wir noch weitere Stopps für unsere nächsten Wochen rausgesucht. Der vorletzte Stopp für diesen Tag war der sogenannte Cable Beach. Dies ist ein sehr bekannter Strand, einer der bekanntesten in ganz Western Australia. Dort haben wir drei versucht über Wellen zu springen und anscheinend das Spiel gespielt, wer am meisten Salzwasser schlucken kann – aber keiner von uns wusste von diesem Spiel etwas. Matthias ist nach einiger Zeit rausgegangen und hat Fotos von dem Strand und dem Sonnenuntergang gemacht und Mia und ich haben den Sonnenuntergang aus dem Wasser aus angeschaut. Anschließend bin ich auf den nächsten Rastplatz gefahren, wo wir mal wieder übernachtet haben.

Tag 14:

Dienstagmorgen ging es weiter nach Derby, einen kleinen Ort – ca. 210 Kilometer von Broome entfernt. Dort haben wir einen Stopp bei der „Boab Prison Tree“ gemacht. War nicht allzu spannend aber ist wohl ein beliebter Stopp unter Touristen, also sollten wir das auch gesehen haben – als halb Touristen. Sonst sind wir nur noch weiter nach Fitzroy Crossing gefahren, wo wir einen kleinen Bushwalk um einen Gorge gemacht haben – ich kann Gorge nicht wirklich erklären, aber ihr werdet es alles in ein paar Tagen auf Bildern sehen. Am Abend sind wir dann wieder zu einem Rastplatz gefahren und haben dort übernachtet.

Tag 15:

Nächsten Tag sind wir dann weiter nach Halls Creek gefahren und haben wieder ein paar Lebensmittel eingekauft. Anschließend sind wir wieder Auto gefahren bis zu einem Rastplatz der zwischen Halls Creek und Kununurra liegt, da es schon dunkel wurde und wir nicht riskieren wollten, irgendwas unterwegs einzusammeln.

Tag 16:

Wir sind weiter gefahren nach Kununurra und haben dort einen Stopp an einem Schwimmbad gemacht wo wir uns alle abgekühlt haben. Anschließend sind wir weiter zu dem Lake Argyle gefahren wo wir auch für zwei Nächte geblieben sind. Als wir dort angekommen sind, war es schon dunkel und somit konnten wir den Lake nicht sehen und Mia und ich entschlossen uns in den beleuchteten Pool zu gehen – dieser Pool war sehr cool, da er die Farben in Minutenabständen geändert hat.

Tag 17:

Es war super schönes Wetter und wir vier beschlossen uns eine vierstündige Boottour zu buchen, wo man auch schwimmen kann in dem Lake Argyle und Krokodile und sämtliche andere Wildtiere von Australien sehen konnte. Wir hatten an diesem Tag 37°C und somit viele Schwimmpausen in den vier Stunden. Es war erlaubt vom Rand des Bootes zu springen oder sogar von der Decke. Ich habe beides mehrmals gemacht und Matthias hat Fotos von mir gemacht wie ich von ganz oben runterspringe – mit meiner GoPro Kamera. Auch diese werdet ihr bald sehen! Wir haben einen atemberaubenden Sonnenuntergang im Wasser gesehen und kamen gegen 18 Uhr wieder an dem Campingplatz an. Es war mein erster Tag ohne Autofahren, was ich sehr genossen habe. Dies war mein Highlight an der gesamten Westküste – die ganze Natur und die Geschichte die dahinter steckt ist unfassbar. Teilweise saß ich einfach nur auf dem Bootrand und habe versucht so viel aufzufassen wie ich nur konnte. Am Abend sind wir nochmal alle zusammen in den Pool gegangen und haben gemeinsam gekocht.

Tag 18:

Samstag war mal wieder ein Tag mit nur Autofahren. Unser Ziel war Katherine in dem Bezirk Northern Territory. Northern Territory ist 1.5 Stunden vor Western Australia und somit sind es nun 7.5 Stunden vor Deutschland. Durch die Zeitverschiebung wurden uns 1.5 Stunden geklaut und mussten auf einem Rastplatz 100 Kilometer vor Katherine anhalten und übernachten.

Tag 19:

Das Ziel für Tag 19 war Katherine und Darwin erreichen. In Katherine sind wir in den Hot Springs schwimmen gegangen. Dies war ein normaler kleiner Fluss aber mit einer Wassertemperatur von über 35°C. Es war trotzdem eine sehr schöne Abkühlung, da wir bereits um 9 Uhr morgens 39°C hatten. Nachdem jeder diese Erfrischung genossen hat ging es weiter in den Nitmiluk Nationalpark wo wir die Edith Falls gesehen haben und dort nochmal geschwommen sind. Wie der Name schon sagt, ich rede wieder von einem Wasserfall! Letztes Ziel war Darwin für heute, wo wir auch auf einem Campingplatz schlafen werden, da hier keine Rastplätze sind. Wir haben uns einen sogenannten Sunset-Markt angeschaut, welches viele unterschiedliche Dinge angeboten hat. Es war gut einfach mal was durch die Gegend zu schlendern!

So liebe Leute, das war meine Zusammenfassung von 19 Tagen Westküste. In diesen 19 Tagen haben wir unseren Weg von Perth bis nach Darwin erfolgreich hinter uns gebracht. Da ich weiß, dass es manche interessiert, wie viele Kilometer ich in den 19 Tagen gefahren bin – oder auch wie lang die Westküste ist: Insgesamt waren es bis jetzt 7.989 Kilometer

Die Entfernungen, denen wir an der Westküste begegnet sind, kann man sich nicht vorstellen. Es ist auch für mich schwer zu beschreiben, wie es aussieht und sich anfühlt. Der einfachste Weg ist, Euch die Bilder in 60 Tagen zu zeigen und ich denke es erklärt alles deutlich besser als ich es nun beschreiben könnte.

Ich lade bewusst keine Bilder von diesem Trip hoch, damit es für Euch eine Überraschung ist und ihr im Moment euch Eure eigenen Bilder erstellen könnt.

Die Zeit verflog ziemlich schnell seitdem wir durch Australien reisen aber auch dieses reisen bringt viele Herausforderungen mit sich, über die man am Anfang nicht so drüber nachdenkt. Aber ich bin mir sicher, auch jede einzelne Erfahrung von diesen macht mich reicher!

Der Großteil meiner Zeit in Australien ist schon längst rum und es sind nur noch 60 Tage bis ich meine engste Familie wieder um mich habe. Natürlich kommen die anderen dann auch alle nach und nach. Es wird für manche bestimmt eine ziemliche Umstellung mich wieder zu sehen, da ich mich doch sehr geändert habe, über die insgesamt 292 Tage!

Heute abend geht es weiter Richtung Cairns!

Ich freue mich sehr, bald wieder bei Euch zu sein aber bis dahin werde ich noch meine letzten Tage in Australien und Neuseeland genießen <3

Bis bald meine Lieben und friert nicht zu viel – würde Euch gerne etwas von den 50°C hier abgeben.

Tschüssili!

Letzten 2 Tage in Perth, bevor wir unseren Roadtrip starten!

28Sept2014

Hallo ihr lieben,

dies wird der letzte Eintrag für die nächsten 2.5 Monate sein, da wir am Mittwoch morgen endlich unseren Roadtrip starten, welches mein letztes Abendteuer in Australien ist.
Unsere Gruppe ist nun fest und wir werden zu viert den Rest von Australien mit einem Campervan bereisen. Das wir besteht aus zwei Jungs, Mia & mir. 

Mia ist aus England, ein Junge aus Deutschland den ich aus Sydney kenne & einer aus Holland. Wir verstehen uns alle super gut & kommen sehr gut miteinander klar.

Das Essen & die anderen sämtlichen Sachen, die wir brauchen um die nächsten Monate zu überleben sind gekauft und wir sind quasi startklar und haben die Route geplant.

Diese sieht wie folgt aus: Von hier, Perth, geht es ab nach Darwin in approx 3 Wochen & dann versuchen wir in 10 Tagen von Darwin nach Cairns zu fahren, da es dort nicht so viel zu sehen ist sondern es mehr fahren als alles andere ist. Und dann werden wir um die vier Wochen Zeit haben um uns die Ostküste anzuschauen bis runter nach Sydney, wo ich meinen Trip gestartet habe!

Es ist ein komisches Gefühl zu wissen, dass es das letzte Abendteuer sein wird, welches ich hier in Australien haben werde aber auf der anderen Seite freue ich mich auch natürlich auf Freunde & Familie, die ich in rund 80 Tagen wiedersehen werde!

Bis dahin werde ich aber definitiv noch gespannt den restlichen Teil von Australien erkunden und wir werden hoffentlich viele neue und auch gute Erfahrungen machen. Momentan kann sich von uns noch keiner vorstellen mit drei anderen Leuten in einem Auto zu wohnen für 2.5 Monate aber Australien hat immer Herausforderungen parat, wie ich ja schon mehrmals festgestellt habe.

Dies ist unser neues zu Hause für die nächsten 2.5 Monate:

ich mag den elefant :D

Also, ich melde mich in ein paar Tägchen wieder von Sydney aus, vielleicht auch schon früher, das kommt darauf an, wie es mit dem WLAN aussieht & dem Empfang. Aber wie man ja immer sagt, keine Nachrichten sind gute Nachrichten :)

Bis bald meine Lieben

Letzten 7 Tage in Bruce Rock - zurück nach Perth!

13Sept2014

Hallo ihr lieben im kalt werdenen Deutschland,

nun ist der Countdown, der auf meinem Handy die Tage zählt, bis ich wieder in Deutschland ankomme, unter 100 seit ein paar Tagen!

Auf der einen Seite freue ich mich natürlich, meine Liebsten wieder zu sehen aber auf der anderen Seite fühlt es sich auch komisch an, denn immerhin habe ich jetzt schon 6.5 Monate hier gelebt und es werden noch 3.5 Monate folgen und man führt sich nach so langer Zeit in dem Land wohl, wenn man sich auf das Leben hier einlässt.

Wie auch immer, ich bin im Moment noch in Bruce Rock bis nächste Woche Samstag und dann gehe ich bis zum 01.10.2014 zurück nach Perth und starte dann meinen letzten aber großen Trip mit meinen Reiseleuten! Es sind zwei Mädchen aus Italien, ein Junge aus Deutschland den ich von Syndey kenne und ein Mädchen aus England! Bunte Mischungen sind hoffentlich immer gut und vorallem für das Englisch immer hilfreich!

Ich habe in den fünf Wochen, oder wie lange auch immer, sehr viel unterschiedliche Dinge lernen dürfen - natürlich positive aber auch negative gehören zum Leben dazu. Eine Müntze hat nun auch immer zwei Seiten, wie man ja weiß. Das hat sich auch nicht geändert nach mehr als 6 Monaten Australien.

Mittlerweile ist Autofahren für mich auf der anderen Seite zur normalität geworden und ich habe damit überhaupt keine Probleme mehr. Habe mich doch sehr schnell dran gewöhnt, aber eigentlich macht es auch Sinn wenn man sich immer sagt, das man in der Mitte der Fahrbahn sitzten muss, hehe.

Ich freue mich natürlich auf meinen letzten aber langen Trip! Unsere Planung sieht wie folgt aus: Wir versuchen von Perth nach Darwin in vier Wochen zu kommen und dann in ca. 1.5 Wochen von Darwin nach Cairns und in 3.5 Wochen runter von Cairns zurück nach Sydney, wo mein Abendteuer vor dann knapp 10 vergangenen Monaten angefangen hat. Es ist unvorstellbar, wie schnell die Zeit geflogen ist aber ich bin dankbar für jede einzelne Sekunde!

Ich melde mich nochmal, wenn ich in Perth bin, da gibt es dann auch hoffentlich wieder mehr zu erzählen, da ich wieder Tagesausflüge machen werde! - jippie!-

Bis dahin schicke ich euch ein bisschen Sonne und Wärme aus dem wunderschönen Bruce Rock!

:-)

 

Erster Farmjob erfolgreich absolviert

04Sept2014

Hallo ihr lieben zu Hause,

hier ein kleines Update von mir über mein australisches Leben:

Ich bin nun schon seit 3 Wochen in Bruce Rock wie ihr wisst und habe nun meinen ersten Job erfolgreich absolviert. Konnte viele neue Eindrücke sammeln und habe vieles dazu gelernt, wie zum Beispiel Quadbike, Traktor & Auto auf der falschen Seite fahren. Ich bin nach knapp drei Wochen nun ein Profi im Traktor fahren & habe auch nichts umgefahren, was ich nicht umfahren sollte.

Ein paar Schlangen sind mir in den letzten Tagen über den Weg gelaufen, zwei als ich im Traktor saß und zwei in meiner Nähe & eine hat meinen Schuh probiert, aber es ist nichts passiert, die Schuhe haben alles abgehalten! :) Wenn man im Traktor sitzt fühlt man sich wie der King, da einem einfach nichts passieren kann! Es ist ein lustiges Geühl mit einem Traktor irgendwas umzufahren (natürlich nur auf Anweisung) und es schaukelt in einem Traktor einfach wie in einem Schaukelpferd,

Wie auch immer, ich hatte tolle drei Wochen auf der Farm und mein Chef ist super lieb gewesen & wir hatten viel Spaß zusammen! An dem letzten Donnerstag hat er mich mit zu "Dowerin field days" genomen. Das ist sowas wie die Equitana nur mit Jungenspielzeugen wie alles rund ums Farmleben, Motorbote, Motorräder & Autos. Manche Farmfahrzeuge waren unfassbar groß, unvorstellbar! Es war sehr interessant soetwas mal zu sehen!

Nun habe ich ein paar Tage frei und am Montag fängt der Job an, wo ich mich um Pferde, Hunde, Hühner & Katzen kümmer solange die Besitzerin im Urlaub ist. Diesen Job habe ich dann bis zum Ende, also der 22.09.2014. Am Mittwoch fängt dann wieder ein neuer Job an den ich dann hauptsächlich mache!

Bin mal gespannt was es da alles so zu lernen gibt - und hoffentlich keine Schlangenarten, hahah -

Hier habt ihr mal ein kleinen Überblick wo ich so mit dem Traktor rumgefahren bin & was für Landschaften ich täglich gesehen habe! Es ist einfach atemberaubend und mir fehlen immernoch Worte auf Deutsch um das zu beschreiben. Wie weit man schauen kann, das sieht man auf den Fotos natürlich nicht so gut wie in Realität.

job1:)

So, jetzt seit ihr wieder auf dem aktuellsten Stand von mir & achja nicht zu vergessen in 105 Tagen bin ich wieder daheim!

Bis bald!

Farm- und Outbackleben vereint!

23Aug2014

Hallo zusammen,

es ist nun schon einige Wochen vergangen, seitdem ihr das letzte mal etwas von mir gehört habt. Ich bin nicht mehr auf der Farm Wandiera Park Dressage in Wandi sonder jetzt schon seit etwas über einer Woche auf einer Farm in der Nähe von Bruce Rock, welches ca. 250 Kilometer von Perth entfernt ist.

Bruce Rock ist ein sehr kleiner und ruhiger Ort. Der Ort besteht aus einer Hauptstraße mit ungefähr 5 Geschäften, das war alles. Auch haben wir hier ein Sportshaus mit einem Club dran, wo man immer jeden Freitag und oft auch Samstag hingeht.

Ich wohne bei einem Mann der im Rollstuhl sitzt und er hat hier noch vier andere Backpacker. Zwei aus Deutschland und zwei aus Irland. Wir verstehen uns alle gut und sind alle mehr oder weniger gleichalt. Der Mann im Rollstuhl hilft uns Arbeit hier zu finden in Bruce Rock und kümmert sich darum.

Ich arbeite seitdem ich hier angekommen bin für jemanden, der eine unbeschreiblich große Farm hat und ganz viele Jungenspielzeuge wie Traktor, LKW, Quadbike und all diesen Kram.

Nun kann ich Traktor fahren, LKW habe ich auch gelernt und nicht zu vergessen das Quadbike. Ich habe einen Crashkurs in all diese Dinge bekommen aber muss den LKW gott sei Dank nur auf der Farm fahren und nicht außerhalb, das ist mir ein bisschen zu riesig. Traktor fahren ist ein echter Traum, es macht so unfassbar viel Spaß und ich kann noch nicht wirklich realisieren, dass man das Arbeit nennt.

Ich arbeite fünf Tage die Woche und habe am Wochenende frei. Aber ich habe auch einen anderen Job und zwar ist es auf einer anderen Farm die Tiere füttern (Pferde, Hunde, Katzen und Hühner) für einen Monat, da die Besitzer im Urlaub sind. Ich fahre immer nach der Arbeit auf der anderen Farm rüber für zwei Stunden und kümmer mich um die Tierchen dort. Da gehe ich auch am Wochenende hin, aber ich muss nicht, da die Eltern von den Besitzern auch einspringen können falls ich mal unterwegs bin.

Job1 :)

Nun bin ich schon 6 ganze Monate hier in Australien und habe angefangen das Leben zu lieben in Australien. Ich denke sogar schon darüber nach, wieder zu gehen nach 2 Monaten Deutschland. Aber das wird sich alles ergeben, wenn ich in 117 Tagen wieder in Deutschland bin.

Ich wünsche Euch allen alles Gute und bis bald!

Liebe Grüße

 

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